Klimaschutz bei Wärmepumpen

Der Klimawandel ist eine wissenschaftliche Tatsache. Dieser zeigt sich in immer häufiger auftretenden Umweltkatastrophen. Dabei besteht ein Zusammenhang zwischen dem Treibhausgas CO2 und dem zunehmenden Klimawandel. Dabei ist die Verbrennung der fossilen Brennstoffe wie zum Beispiel Kohle, Erdöl oder Gas die Hauptursache für die Entstehung des schädlichen Treibhausgases CO2. Um diesen Prozess zu stoppen, ist die Reduktion dieses Gases durch effizienten Einsatz der vorhandenen Energien notwendig.

Im Bereich des Stromverbrauchs besteht die Möglichkeit durch erneuerbare Energien wie zum Beispiel Windkraft, Solarenergie oder Wasserkraft den CO2- Ausstoß zu senken. Da ein Großteil der Energiekosten für einen Haushalt in der Beheizung des Gebäudes besteht, ist hier ein entsprechendes Potenzial für die Einsparung an Energiekosten gegeben. Die Technik dafür ist schon vorhanden. Eine Wärmepumpe trägt zur Heizung der Gebäude bei, indem die Anlage vorhandene Wärme der Luft, des Grundwassers oder des Erdreiches zur Erwärmung nutzt. Die Funktion der Wärmepumpe in diesem geschlossenen Kreislauf ist dabei wie bei einem Kühlschrank in Umkehrfunktion. Den entsprechenden Wärmequellen wird die Wärme entzogen und zur Beheizung genutzt.

Für den Betrieb der Wärmepumpen wird allerdings zu einem kleinen Teil ebenfalls Strom benötigt. Die Jahresarbeitszahl ist der Maßstab für die Energieeffizienz einer Wärmepumpe. Die Zahl zeigt an aus wie viel Strom Wärmeenergie erzeugt werden kann. Praktisch gesehen sollte der Temperaturunterschied zwischen der genutzten Wärmequelle und dem Heizungswasser möglichst klein sein. Nur dann verbraucht die Wärmepumpe wenig Strom. Im Vergleich zu einer Ölheizung stößt laut einer Studie die Wärmepumpe 46 Prozent weniger CO2 aus. Durch die Nutzung einer Solaranlage verringert sich der CO2- Ausstoß noch mehr. In diesem Zusammenhang ist die Nutzung von erneuerbaren Energien beim örtlichen Stromanbieter entscheidend.

Nutzt dieser zunehmend erneuerbare Energien, wird die Wärmepumpe noch effizienter und schützt somit das Klima. Zudem sind Wärmepumpen absolut emmissions- und geruchsfrei. Diese Heizungsanlagen haben eine hohe Wirtschaftlichkeit, arbeiten leise und sind nahezu wartungsfrei. Somit leisten Wärmepumpen einen großen Beitrag zum Klimaschutz.

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